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Antifacamp 2008
www.antifacamp.de
Auch in diesem Jahr findet vom 06.-10. August das
Antifaschistische Jugendcamp statt, diesmal nicht in Oberhausen, sondern im AZ
Mülheim.
Antifaschismus heißt für uns nicht nur, gegen Nazis zu sein, sondern auch, die
herrschenden Verhältnisse, die aus sich heraus immer wieder faschistische
Tendenzen hervorbringen, radikal zu kritisieren. Die Weltrevolution scheint erst
mal nicht auf der Tagesordnung zu stehen, obwohl eine befreite Gesellschaft
dringend notwendig wäre, um allen Menschen eine menschenwürdige Existenz zu
ermöglichen.
Trotzdem – oder gerade deswegen! – möchten wir auf dem Camp zusammen mit allen
Interessierten über die Kritik von Kapitalismus, Herrschaftsverhältnissen und
reaktionären Ideologien diskutieren. Basics zur antifaschistischen Praxis
ergänzen das Programm.
Für vegane Vollpension, Schlafplätze und ein kulturelles Rahmenprogramm im AZ
ist gesorgt. Ihr braucht euch also nur noch den Termin merken, rechtzeitig
Schlafsack und Isomatte einpacken und vorbeikommen.
Antifa-Jugendcamp
6.-10.August 08
AZ Mülheim
Not in our name!
Keine Unterstützung durch die Rote Hilfe für den Initiativ e.V. -
für einen antifaschistischen Minimalkonsens!
Die Ortsgruppe Bochum-Dortmund der bundesweiten, linken
Solidaritätsorganisation Rote Hilfe stellte vor wenigen Wochen den Antrag
an die Delegierten-Versammlung ihrer Organisation, dem Initativ e.V. die
Unterstützung zu entziehen. Nun wird dieser Aufruf von Antifa-Gruppen aus dem
Bundesgebiet unterstützt.
Dem Initativ e.V. wurde von staatlichen Behörden die Gemeinnützigkeit
aberkannt. Dagegen möchte der Verein Rechtsmittel einlegen und hofft auf die
ideelle und finanzielle Unterstützung der Roten Hilfe. Doch der in Duisburg
ansässige Initativ e.V. sorgte in der Linken immer wieder für heftige
Debatten. Insbesondere die Kampagne "10€ für den
irakischen Widerstand" erfuhr heftige Proteste aus
allen linken Strömungen. Bei der Kampagne wurde Geld für eine irakische
Organisation gesammelt, die in ihrem Widerstand gegen die US-amerikanische
Truppen auch Selbstmordattentate gutheißt sowie antisemitische Stereotype und
nationalistische Propaganda verbreitet. Auch außerhalb dieser Kampagne arbeitet
der Verein wiederholt mit reaktionären Gruppen zusammen bzw. ruft zur
Unterstützung dieser auf; so findet sich vielfach ein positiver Bezug auf die
Hamas auf den Internetseiten des Vereins. Für eine linke
Solidaritätsorganisation sollte es ein absolutes Tabu sein, solche
Organisationen zu unterstützen.
Wir begreifen diesen Antrag als Anstoß zu einer Debatte, die sich kritisch
mit den Grenzen der Solidarität der Roten Hilfe auseinander setzt.
Den Antrag, weitere Informationen, sowie die Möglichkeit den
Antrag zu unterzeichnen finden sich hier:
notinourname.blogsport.de/
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